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Träume

Träume, kehrt zurück!
Nur kurz, für einen Augenblick!
Die Sterne schimmern elend weit,
zerstreut in ihrem Festtagskleid -
Träume, ihr dürft jetzt noch nicht geh'n,
ihr seid erst am Entsteh'n!



Schakim
1.7.06 00:38


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Ein kleiner Pinguin

Ein kleiner Pinguin im Eis,
der lächelte verzückt: "Hab heiss,
die Sonne brennt mir heut' zu fest
hinein in - ach - mein kaltes Nest."

Die Möwe über ihm - ganz sacht -,
die hatte ihn nur auslacht
und kicherte im hellen Blau:
"Hey, Freund, wie meinst du das genau?"

Der Pinguin - gedanklich froh -
begann zu rutschen auf dem Po
und lächelte dazu verschmitzt:
"Hast du gesehn, wie es dort blitzt?"

Die Sonne strahlte auf das Eis,
es funktelte in hellstem Weiss -
Die Möwe suchte einen Fisch
und landete mit viel Gezisch:

"Hey, Freund, kennst du ein off'nes Loch,
du weisst um meinen Hunger doch?"
Der Pinguin, der meinte nur:
"Folg dieser hellen Sonnenspur,

dann kommst du irgendwo mal an,
wo man ins Wasser tauchen kann.
Und stell dir vor, da sind sogar
die Fische frisch! Wie wunderbar!"

Die Möwe folgte in der Tat
dem Pinguin und dessen Rat.
Sie kreiste alsbald vollbepackt
mit einem Fischchen - schuppennackt ...




Schakim
1.7.06 07:55


Paul der Sumpfkrebs

Es war einmal ein kleiner Krebs
voll Neugier, mutig unterwegs;
er zeigte seine Scheren
und konnte sich gut wehren.

Er kam bei einer Schnecke an
und bat um Einlass alsodann;
sie schloss ganz schnell das Fenster:
"Ich glaub nicht an Gespenster!"

Das sagte sie zu Paul, dem Krebs
und wieder war er unterwegs.
Er hörte ein Getuschel
von einer grossen Muschel:

"Hast du den Wandersmann geseh'n,
mit diesen Scheren, gross und schön?"
Herab aus höchster Höhe,
da stürzte sich die Möwe -

Sie schnappte sich den Paul schnell weg,
die Schnecke blieb zurück im Dreck,
gar kläglich war ihr Weinen
mit Muscheln um den Einen!



Schakim
1.7.06 16:45


Die magische Kraft der Worte

Magie in Worten - könnt' es schwören,
die Wucht der Worte kann betören!
Es fliesst unendlich Kraft aus ihnen -
Man will sie immer wieder hören -
Verträumte Blicke zieh'n in Mienen.

Magie in Worten - zart wie Seide!
So kostbar, wertvoll wie Geschmeide!
Man muss die Kraft ganz einfach spüren,
sich öffnen wie die Besenheide,
dann werden Worte sanft entführen

hinein in unerforschte Träume.
Ein Farbenspiel beleuchtet Räume -
Magie durch Worte weckt Verlangen;
man näht es in die Kleidersäume
und denkt: Die Sehnsucht sei gefangen ...



Schakim
1.7.06 21:22


Dialoge

Wenn Worte sich in deine Hände legen,
die richtig Neugier erst entfalten mögen,
dann schillern Farben aus den Regenbögen,
die dich und deinen Lebensgeist bewegen.
Aus Quellen sprudeln schöpferisch Gedanken,
die dich benebeln, sanft verzaubern wollen -
Du tauchst in Worte wie aus übervollen
und überflutet angestauten Seen -
Dein Geist gerät dabei ganz leicht ins Wanken,
du spürst, wie zärtlich die Gefühle wehen.

Empfindet einer dazu plötzlich Wärme,
die durch den ganzen Körper fliessen wollte,
verspürt er zu dem Glanz der Himmelssterne
die Liebe, die sich einmal von ihm trollte.



Schakim
2.7.06 09:55


Nähe

Nähe entsteht durch Gedanken -
Keiner erkennt dieses Wanken,
welches sich krümmt in dem Zaudern,
packt durch ein erneutes Schaudern,
ausser er ist so wie du -
Ohne die Rast, ohne die Ruh -
stets auf der Suche nach Liebe.

Tiefschläge schieben die Ziele
etwas beiseite ... Die Mühle
wartet erneut auf den Müller!
Wie bei so vielen, ein Knüller,
schmetterlingsgleich, leicht benommen,
ist er dabei anzukommen -
trunken, voll Träume aus Liebe.

Nähe entsteht durch die Wärme -
Lächelnd belauscht sie Gedärme -
Alles wird leichter, beflügelt,
Inn'res nach aussen gezügelt ...
Falter beleben die Küsse,
sind plötzlich zärtlich Genüsse ...
Sehnsucht nach Liebe verschwindet

bis sie sich ganz neu erfindet ...



Schakim
2.7.06 11:25


Das Faultier

Ein Faultier hing ganz faul im Baum
in seinem schönen Faultiertraum,
darüber flog ein Papagei
mit einem Papageienschrei;
da wachte faul das Faultier auf,
begann gemächlich seinen Lauf,
jetzt nimmermüd dem Ast entlang,
um den es seine Arme schlang.

Ein Tukan krächzte voll Genuss,
er biss auf eine harte Nuss.
Dem Kolibri in Türkisgold,
dem war die schönste Blüte hold.
Am Boden schnitten Blatt für Blatt
die Ameisen sich einfach ab.
Das Faultier, langsam wieder müd,
entzog sich durch den Traum ins Lied ...

Ein Faultier hing ...




Schakim
2.7.06 13:50


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