Startseite
    Divers
    Insekten
    Lurche
    Nonsense
    Vögel
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/schakim

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Delphine

Ich träumte von Delphinen die in Krügen
ihre Kreise ziehn und spritzen übern Rand.
Die Menschen lieben es sich zu betrügen,
reichen dazu auch noch ihre kalte Hand.

Mir träumte seltsam, wie wenn Regen silbern,
Wärme suchend auf verdorrte Lippen fällt.
Im Dschungel, auf den alten Bäumen wildern
Katzen, bis die Nacht sie kurz in Atem hält.

Wenn Träume wie die Elefanten trampeln,
schwer sind und sich niederlegen aufs Gemüt,
da hängt der Mensch am Faden, ist am Hampeln,
hofft, dass seiner kleinen Seele nichts geschieht.

Delphine kreisen in den tiefen Meeren,
in Krügen paddelt eine Stubenfliege, klein!
Man kann die Träume, welche wiederkehren,
lieben oder hassen - alles insgeheim.


°> Schakim <°
1.8.06 07:30


Werbung


Fremde Gärten

Fremde Gärten sind verführend und sie locken
mit den schönsten und exotischsten Gewächsen.
Lieblich geistern Feen dort und böse Hexen!
Fremde Gärten giesst man nicht, sie bleiben trocken,
nur das Staunen darf wie jene Pflanzen wachsen.
Sind Vorrübergehende bereit zu Faxen,
kann es sein, dass Duft in ihre Nasen strömt,
sie mit einem Zauber von Parfüm verwöhnt.

Wenn die Sterne in die fremden Gärten schimmern,
ihnen Silberstreifen weben wie die Spinnen,
kann man diesen Reizen einfach nicht entrinnen -
Sehnsuchtsvoll ergreift den Menschen jetzt ein Wimmern,
möchte in den Zauber dieses Märchens tauchen,
auf den Bäumen hoch zum Mond als Kätzlein fauchen -
Welch ein Schauer haftet plötzlich nebelfein!
In die fremden Gärten taucht man träumend ein.


°> Schakim <°
1.8.06 10:01


Gefühle aus dem Leben

Gefühle aus dem Leben lachen, weinen
immer wieder um den einen,
der aus seiner Vogelperspektive meint,
dass er sich mit einem Sternenhimmel eint.

Gefühle aus dem Leben, die verlieben
sich in jene, die zu Dieben
einer Seele werden
und sie niedertrampeln bis es staubt
wie Hufe von den Pferden ...
Und es reicht, wenn eines schnaubt,
sich abseilt und von dannen eilt,
dass man es mit einem Lasso wieder fangen will.

Es ist so still!
Auf der Lauer warten Tausende von Fliegen,
die sich auf das Opfer stürzen wollen -
Die Sonne flirrt und ist am Schmollen ...

Gefühle aus dem leben lachen, weinen,
doch nicht nur um den einen,
sie sind Begleiter vieler Phasen,
die entströmen wie bei Gasen
ein Sammelsurium von Blasen.


°> Schakim <°
1.8.06 10:26


Tiefe Gedanken

Tiefe Gedanken
ruhen in Meeren,
schieben wellengleich,
um sich zu kehren,
stranden an Ufern,
rollen zurück ...
Zum Glück!

Tiefe Gedanken,
die auftauchen,
versanden,
verdampfen -

Hin- und wieder
bleibt einer
am Rauchen ...

Verpufft,
wird zu Luft!



°> Schakim <°
1.8.06 10:41


Ein Dichterherz

Ein Dichterherz verliebt sich immer wieder,
ein Dichterherz gehört der Poesie!
Die Träume blühen auf wie Frühlingsflieder;
sie sind ein Reich der reinsten Fantasie!

Das Schöne an dem Dichten ist, ich meine,
das Herz, das sich an and're weitergibt.
Und wenn ich schreibend lache, wieder weine,
dann ist das wie ein Stern, der sich verliebt

in seine Nacht und seine Wolken küsst.
Ein Dichterherz wär's nicht,
wenn es nicht schreiben müsst!



°> Schakim <°
1.8.06 11:50


A B C D E

A, b, c, d, e ...
suche fernen Schnee,
möchte über Wolken fliegen
wie ein Adler und dich kriegen ...

F, g, h, i, k ...
Träume sind stets da,
die sich sammeln und verstauben.
Auf den Bäumen gurren Tauben ...

L, m, n, o, p ...
wiederholt beim Schnee,
möchte ich nun lieber jetten,
um das Opfer schnell zu retten.

Q, r, s, t, u ...
Suche diese Kuh,
welche zwischen vielen Flecken
ein paar Zecken muss verstecken.

V, w, x, y ...
Wer kennt denn das Neu'ste schon?
Alles muss sich immer wandeln,
dass wir lernen zu verhandeln ...

Z kommt, wie es muss,
einfach jetzt zum Schluss.
Weder Kuh, noch Adler, Tauben,
verstecke alles unter Hauben,

dieses ganze Alphabet,
das kein Mensch versteht ...


°> Schakim <°
1.8.06 12:12


Ein Kind der Gefühle

Ein Kind der Gefühle lacht aus Blüten
zu deinem Stubenfenster rein.
Es muss ein Geheimnis hüten
in seinem blühend Sein.
Dem Himmel nah und
näher als manch anderes Ding
verschliesst es lächelnd seinen Mund,
gaukelt wie ein Zauber fort als Schmetterling.


>° Schakim °<
1.8.06 19:16


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung