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Zart und saftig

Zart und saftig wird gekocht,
Braten zum Verwöhnen -
Spürst du, wie das Herz dir pocht?
Weg geht alles Stöhnen!

Deine Stimmung hellt sich auf -
Appetit beim Essen.
"Leben" heisst der Dinge Lauf,
Trübsal wird vergessen!



Schakim
1.11.06 10:36


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Sonnenschirme

Sonnenschirme zwischen Palmen,
blaues Meer im Überfluss,
abends Feuerchen, die qualmen -
Hart ist eine Kokosnuss,
die in die Idylle fällt -
Offensichtlich: heile Welt.

Trugschluss ruht in diesen Bildern -
Inselträume, nah und fern,
tanzen herrlich und verwildern
wie am Himmel Stern für Stern.
Majestätisch grüsst der Wald,
gibt mit seinen Schatten Halt!



Schakim
1.11.06 16:16


Licht durchdrungen

Wird man von viel Licht durchdrungen,
wenn es in die Seele blickt,
scheint ein Lächeln schnell geglückt,
von der Hoffnung frisch gepflückt.
Doch, wenn einer abgesprungen
ist, dann macht das auch verrückt!

Diese Last und diese Schwere,
welche in die Seele weht,
wie ein Bild auf Stein entsteht,
kommt erneut und wieder geht,
hinterlässt zumeist erst Leere,
um die sich dann alles dreht.

Reifer ist man wohl geworden
mit den Scherben in der Welt.
Vieles wird dadurch erhellt,
bis man wieder taumelnd fällt.
Schmerz verleiht kaum einen Orden,
nur das Licht, wenn es dich hält.



Schakim
2.11.06 08:00


Wo sind die Schreibenden ...

Wo sind die Schreibenden
bei dem verwehten Traum?
Immer vergnügt? Wohl kaum
bei all dem Bleibenden.

Wenn Sonnenstrahlen am
Meer in ein Segel ziehn,
werden die Winde fliehn.
Was bleibt, das ist noch Schlamm.

Immer noch rauscht das Blut,
aber es gibt den Schmerz,
welcher tief sitzt im Herz.

Manchen vertreibt die Zeit.
Hat man dann wieder Mut,
tragen die Wellen weit.



Schakim
2.11.06 22:01


Der Scherbenbrei

Im Leben gibt es allerlei,
man ist davor nie sicher:
Aus Ernst wird oft Gekicher,
aus Erbsen Kichererbsenbrei.
Hihihi, hahaha,
huhuhu, trallala.
Plötzlich sind die Scherben da
und die Seele fliegt im Schrei
mitten aus dem Scherbenbrei.

Den Anfang macht das Einerlei:
Wenn immer alle wollten
zuerst, was sie denn sollten,
dann wär ein Wunder mit dabei.
Öfters, da singen sie,
springen - und tun's wie nie!
Träume entgleiten, die
auf Wellen ruhen im Vorbei.
Verschluck dich an dem Scherbenbrei!

Jetzt wirst du endlich wach dabei
und stehst real im Leben.
Du fühlst in dir ein Beben,
geniesst sogar den Scherbenbrei:
Streife an einem Ort,
suche das wahre Wort,
findest es niemals dort,
wo einer meint, er schenkt ein Ei.
Er denkt sich nämlich nichts dabei.


Schakim
3.11.06 08:58


So wie ich war, so wirst du nie ...

So wie ich war, so wirst du nie,
die Zeit verändert alles.
Im Glanze des Kristalles
verbirgt sich ein Geheimnis. Sieh,

ein tiefes Leuchten ruht in ihm,
er zeigt es hin- und wieder.
Bei dir sind's Augenlider,
versteckst die Augen - legitim.

Im Herzen bleib ich ewig jung,
ich könnte Zeit vergeuden,
mir in die Seele schneiden -
Ganz allgemein: Verunsich'rung.

Du bist das Werden, ich nur Sein
mit einem warmen Schimmer,
der Glanz bald fort für immer.
Die Süsse schwindet wie beim Wein,

der allzu lang im Fasse ruht.
Ich bremse mein Erzählen,
du wirst die Wege wählen
und dazu wünsch ich dir viel Mut!


Schakim
3.11.06 13:35


Novembertag

Still! Ich will im Morgen Schweigen hören,
die Blätter denken, die nicht wehen,
die Blumen sehen, die nicht stehen.
Du darfst nicht meine Träume stören.

Still! Ich möchte in die Stimmung lauschen,
des Ofens Wärme wieder spüren,
den Reif erblicken an den Türen
und mit dem Traum Gedanken tauschen.

Still! Du darfst nun in dir selber suchen,
die kleinen und die grossen Dinge
verwandeln sich in Winterlinge.
Bon appetit, Novemberkuchen!



Schakim
4.11.06 07:44


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