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51 - Ein Blick

Ein Blick in die Pupille kann ein Herzschlag sein,
er kann verzaubern, blenden wie der Sonnenschein.
Und manchmal scheint er wie die sternenklare Nacht,
die eine tiefe, grosse Leidenschaft entfacht,
ganz einfach magisch anzuziehen -
Ein Sog entsteht, du kannst ihm nicht entfliehen.



Schakim
8.2.07 22:11


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52 - Das Vogelnest

Verlassen ruht das Nest in kahlen Zweigen,
wie prächtig ist es doch noch ausstaffiert!
In Winters Kälte lastet grosses Schweigen,
wo sonst ein Vogel lieblich musiziert.

Ich spüre Freude tief in meinem Innern,
denn aus dem Erdreich streckt ein Krokus sich,
und alles dreht sich plötzlich ums Erinnern
ans Vogelzwitschern - ach, wie königlich!

Das Nest wird leer in seinen Zweigen bleiben,
doch rund herum, da wird es spriessen, blühn!
Und bald betört des Frühlings munt'res Treiben
mit heimgekehrten Vögeln in dem Grün ...

Sie werden emsig neue Nester bauen
und zwitschern, bis es alles übersteigt -
Ich werde Frühling atmen und Vertrauen
und staunender Betrachter sein, der schweigt.



Schakim
9.2.07 08:35


53 - Wochenende

Am Wochenende nagt - oh Graus -
ein grauer Tag an jedem Haus!
Wie wär es schön im Sonnenlicht
und fiel' es auf dein Angesicht!

Das Grau verdrängt die Fröhlichkeit,
es schmückt dich wie ein altes Kleid.
Vergeblich scheint mir das Bemühn
viel Licht zu sehn im Wiesengrün.

Und trotzdem - hin und wieder sitzt
ein Tupfer Farbe, angeblitzt -
Kaum sichtbar ist er meist am Ort,
denn er erklärt sich durch das Wort.

So wird das Grau am Ende schön -
Und alles kannst du jetzt verstehn!
Es scheint mir wie ein innres Lied,
das in und durch die Menschen zieht ...


Schakim
10.2.07 10:30


54 - Die Liebe schuppt ...

Sie sprechen "Liebe" und vergnügen sich
in ihren Worten selbst vergessen -
Sie sind von einer Welt besessen
und suchen stetig weiter nach dem "Ich".

Und wenn sie sich gefunden haben,
dann fallen Sterne und verglimmen schnell.
Die Dunkelheit ersetzt den Platz, der hell
Vertrauen fand in Honigwaben.

Die Liebe schuppt, der Zauber kommt und geht.
Ein jeder fühlt die Kraft für Taten,
den immens grossen, obligaten
Beweisen, welche dann der Wind verweht.


Schakim
11.2.07 11:05


55 - Riesenqualle

Du bist die Riesenqualle,
Molluske, tief im Meer,
in welches ich oft falle
in meinen Träumen, schwer,
bis ich die Fäuste balle,
denn sie sind leer.


Schakim
12.2.07 08:16


56 - Wenn du mich nicht sehen willst ...

Wenn du mich nicht sehen willst,
dann lass es eben bleiben!
Wie du deinen Hunger stillst,
erzählst du mir im Schreiben.
Flüchtig ist das Denken oft,
verträumt in seinem Handeln,
wenn es auf Erfüllung hofft,
durchs Paradies zu wandeln.


Schakim
13.2.07 08:16


57 - Es gab wohl Zeiten ...

Es gab wohl Zeiten, wo man sagte: "Du, mein Lieber!"
Da schwelgte einer hoch in Rosawolken - weit.
Nun scheint mir aber, diese Zeiten sind vorüber -
Es zeigt sich keiner und kein Tier, das nach dir schreit.

Du hast dich immer angestrengt und viel gelitten,
du standest in dem Leben wie in einem Fluss -
Und jetzt? Jetzt sieht man dich wie einen Bettler bitten
um etwas Liebe, etwas Spass - um einen Kuss!

Wie sich doch immer wieder unser Leben ändert!
Das Schicksal ist ein unvorhersehbares Gut:
Es fliessen Tränen, wenn die Trauer Augen rändert
und Sonnenstrahlen wärmen bei Fröhlichkeit das Blut.


Schakim
13.2.07 21:50


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