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17. Schwarzstorch

Er ist ein stimmbegabter Sänger,
vielleicht sogar ein guter Rattenfänger,
der Storch, der durch die Wälder schreitet,
verborgen dort sein Lied verbreitet.

Den Menschen meidet dieser Schwarze.
Die Federn schillern wie Smaragd und Quarze.
Er fühlt sich wohl in Feuchtgebieten -
Man stösst auf ihn oft noch in Mythen.

Ein Seidenlaubenvogel wäre
ein Vogel, prächtig, voller Stolz und Ehre,
nur tut er hier nun nichts zur Sache,
ich halte bei dem Schwarzstorch Wache.

Wie pflegt er emsig sein Gefieder!
Der ganze Wald scheint voller froher Lieder!
Er legt bevorzugt auf den Eichen
den Horst an und wir Menschen schleichen

wie diese schwarz gefleckten Katzen
darunter, legen uns auf Luftmatrazen.
Ich staune und verharre stille.
Die Sonne glänzt, es zirpt die Grille ...


Schakim
23.5.08 09:01


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18. Schräge Vögel

Schräge Vögel, schräge Blüten -
Eine Welt ist laut am Brüten -
Alles wirkt so plakativ,
ist zum Bersten - explosiv!

Kopfstand machen, Drachen fliegen,
bis sich grade Wände biegen -
Bald verliert sich diese Spur
weit, weit weg in der Natur.

Unter einem Wolkenriesen
äsen Rehe auf den Wiesen.
Stille ist nun angesagt,
wenn genervt die Seele klagt ...

Schakim
24.5.08 09:14


Ich begegne dir

Ich begegne dir auf den Wiesen mit durstigem Gras.
Ich begegne dir unter dem blauen Himmel - welch Spass!
Ich begegne dir in den Träumen verwunschener Zeit
und ich staune wie immer, wenn sich ein Lächeln befreit ...


Schakim
25.5.08 08:28


19. Der goldne Vogel

Der goldne Vogel ist in Wahrheit eine Krähe,
das Gold, das glänzt, verkleidet einen schwarzen Stolz.
Blick tief in seine flinken Augen und verstehe
den Käfer, welcher raspelt an verfaultem Holz.
An Spuren mangelt's niemals einem Lebewesen,
es ist nur Einsicht - hin- und wieder auch Verstand.
Erinnerungen wischt man besser mit dem Besen -
Denn, was vorbei, das ist schon immer so gewesen -,
denn Schutt und Asche stinken höllisch nach dem Brand.


Schakim
30.5.08 12:04





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