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Vögel

19. Der goldne Vogel

Der goldne Vogel ist in Wahrheit eine Krähe,
das Gold, das glänzt, verkleidet einen schwarzen Stolz.
Blick tief in seine flinken Augen und verstehe
den Käfer, welcher raspelt an verfaultem Holz.
An Spuren mangelt's niemals einem Lebewesen,
es ist nur Einsicht - hin- und wieder auch Verstand.
Erinnerungen wischt man besser mit dem Besen -
Denn, was vorbei, das ist schon immer so gewesen -,
denn Schutt und Asche stinken höllisch nach dem Brand.


Schakim
30.5.08 12:04


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17. Schwarzstorch

Er ist ein stimmbegabter Sänger,
vielleicht sogar ein guter Rattenfänger,
der Storch, der durch die Wälder schreitet,
verborgen dort sein Lied verbreitet.

Den Menschen meidet dieser Schwarze.
Die Federn schillern wie Smaragd und Quarze.
Er fühlt sich wohl in Feuchtgebieten -
Man stösst auf ihn oft noch in Mythen.

Ein Seidenlaubenvogel wäre
ein Vogel, prächtig, voller Stolz und Ehre,
nur tut er hier nun nichts zur Sache,
ich halte bei dem Schwarzstorch Wache.

Wie pflegt er emsig sein Gefieder!
Der ganze Wald scheint voller froher Lieder!
Er legt bevorzugt auf den Eichen
den Horst an und wir Menschen schleichen

wie diese schwarz gefleckten Katzen
darunter, legen uns auf Luftmatrazen.
Ich staune und verharre stille.
Die Sonne glänzt, es zirpt die Grille ...


Schakim
23.5.08 09:01


16. Kleiber

Wer klebt die Türe zu von meinem Haus?
Wer pfeift die andern Vögel aus?
Wer flitzt an Bäumen rauf und runter
und tut das wiederholt ganz munter?
Wer kann der quirlige Geselle sein,
der sich Insekten schnappt und Sämerei'n?
Wer kann nun diesen Wicht erkennen
und mir schnell seinen Namen nennen?


Schakim
21.2.08 08:52


15 - Ausgestopft

Sein Blick ist gross und leer -
Einst flog er hinter Mäusen her.
Er schoss pfeilschnell im Sonnenglanz
herab und schnappte jeden Mäuseschwanz.

Auf einem toten Ast
stabil fixiert und ohne Last,
vom Mäusefangen längst befreit,
empfiehlt er sich und seine Eitelkeit.

Sein Herz hat ausgeklopft -
Für immer bleibt er ausgestopft!
Man wird ihn nie mehr fliegen sehn -
Wie um die Mäuse ist's um ihn geschehn ...


Schakim
27.1.08 14:34


14 - Schneehuhn

Im Winter trägt's ein weisses Kleid,
ein braunes in der Sommerzeit.
Es flattert und es fliegt nicht weit,
verscharrt vermutlich oft sein Leid.

Es trägt auch weisse Federschuh
und trippelt weg vor einer Kuh -
Im Winter schaut zwar keine zu
und stört deshalb kaum seine Ruh ...

Nun, wisst ihr vielleicht, was es ist?
Was Beeren liebt und Kräuter frisst?
Es ähnelt einem Hahn auf Mist,
doch ob's dort anzutreffen ist?


Schakim
17.11.07 23:36


13 - Raben

Die Dämmrung zieht am Himmel ein,
ganz sanft entfacht sich Violett
am fernen Horizont als Bett.
Markant wirkt plötzlich Stein auf Stein.

Ein Wind zieht auf. Es braust ganz wild.
Es kreischt und krächzt in einem fort.
Verloren scheint das jüngste Wort,
denn Schwarz bevölkert nun das Bild.

Es ist die muntre Rabenschar,
die ihren Platz in Bäumen sucht -
Als hätte einer sie verflucht,
wird's wieder still, wie's vorher war.


Schakim
2.11.07 20:08


12 - Kormoran

Schwarz bin ich, kein schwarzer Schwan,
sitze gern auf Masten,
glänze wie ein blanker Kahn,
frisch geputzt beim Rasten,
liebe Fische - gross und klein -
Diese laden mich oft ein.

Schnapp - ich beisse gerne zu,
brauche das zum Leben.
Kein Fisch findet vor mir Ruh -
Ja! So ist das eben.
Fisch sein möchte ich wohl kaum,
bin des Fisches böser Traum ...

Angler schimpfen über mich -
Alle sind Rivalen ...
Doch mir geht es königlich,
damit kann ich prahlen.
Stets bescheiden und spontan
fische ich als Kormoran.


Schakim
22.10.07 13:53


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